Platz 3 in unserem Ranking 2026
XREAL 1S Test 2026
Die neue Referenz für AR-Brillen unter 500 Euro?
Zuletzt aktualisiert:
Die XREAL 1S bringt den X1 Spatial Chip aus der One-Serie unter 500 €: stabile virtuelle Monitore, Sony Micro-OLED mit 120 Hz und 52° Sichtfeld — starke AR-Brille für Gaming, Streaming und mobiles Arbeiten.

Pro
- X1 Spatial Chip in der Brille — ~3 ms Motion-to-Photon, ruhigere und verankerte virtuelle Displays
- Sony Micro-OLED 1200p pro Auge, 120 Hz, 52° Sichtfeld und bis 700 nits — Spitzenklasse unter 500 €
- Automatische elektrochrome Verdunkelung — transparenter bei Blick auf Tastatur/Handy, dunkler beim virtuellen Screen
- Breite Kompatibilität: Steam Deck, ROG Ally, Legion Go, macOS, Windows, Android per USB-C
- Ausgereiftes XREAL-Software-Ökosystem für räumliche Fenster und Produktivitätsmodi
- Zurückhaltendes Sonnenbrillen-Design — unauffällig im Zug, Café oder Hotel
- Offene Bügel-Lautsprecher für Streaming und leichtes Gaming ohne Kopfhörer
Contra
- Kein Standalone — immer kompatibles Host-Gerät per USB-C nötig
- Kein integrierter Dioptrienausgleich — Brillenträger brauchen Korrektureinsätze
- Leichte Wärme im Stirnbereich bei langen 3D-Sessions (Community-Feedback)
- Reflexionen und Kontrast bei direkter Sonne eingeschränkt — typisch für Birdbath-Optik
- Preis bleibt hoch für Gelegenheitsnutzer
Deep Dive: XR im Alltag
Die XR-Brille im Review
Die XREAL 1S ist kein kompletter Neustart, sondern ein Technologie-Transfer aus der teureren One-Linie: Der X1 Spatial Chip berechnet räumliche Funktionen direkt in der Brille und senkt die Motion-to-Photon-Latenz auf rund 3 ms. Virtuelle Bildschirme bleiben beim leichten Kopfbewegen deutlich stabiler als bei klassischen USB-C-Monitorbrillen — genau das unterscheidet die 1S von der Vorgänger-Generation Air 2 Pro.
Das Sony-Micro-OLED-Panel liefert tiefe Schwarztöne, hohen Kontrast und feine Pixeldichte. Mit 52° Sichtfeld wirkt der virtuelle Screen immersiver als bei älteren Air-Modellen; 120 Hz spürt man bei schnellen Kamerafahrten, Rennspielen und flüssigem Scrollen. Bis 700 nits reichen für Innenräume, Büros und Züge — direktes Sonnenlicht bleibt wie bei Birdbath-Optik eine Herausforderung.
Für Gaming ist die Kombination aus X1-Chip, niedriger Latenz und Handheld-Kompatibilität einer der stärksten Gründe zum Kauf. Am Steam Deck erscheint die 1S per USB-C oft plug-and-play; auch ROG Ally und Legion Go profitieren vom großen virtuellen Bild. Wer primär Filme schaut, spürt den Sprung gegenüber Air 2 Pro moderater — wer arbeitet oder spielt, profitiert deutlich von der stabileren Darstellung.
Produktivität adressiert die 1S das kleine Notebook-Display unterwegs: macOS und Windows erkennen die Brille als externes Display; mit XREAL-Software kommen räumliche Fenster und Modi dazu. Für acht Stunden Vollzeit-Entwicklung mit fünf Fenstern ersetzt sie keinen Desktop — für E-Mails, Code-Review und Coworking ist sie sehr gut geeignet.
Optisch bleibt XREAL bei der zurückhaltenden Sonnenbrillen-Ästhetik. Mit 82 g etwas schwerer als manche Konkurrenten, aber überarbeitete Feder-Scharniere und Nasenpads sorgen für angenehmen Sitz. Anders als die Rokid Max 2 gibt es keinen integrierten Dioptrienausgleich — Brillenträger sollten Korrektureinsätze einplanen.
Im Vergleich zur Rokid Max 2 punktet die 1S mit Software, Bildstabilität und Produktivität; die Max 2 punktet mit integriertem Dioptrienausgleich und unkompliziertem Entertainment-Fokus. Gegenüber der Air 2 Pro ist die 1S die klarere Wahl für alle, die X1-Technologie ohne One-Preis wollen.
Fazit: Die XREAL 1S definiert die AR-Brille unter 500 € neu: Der X1 Spatial Chip ist die eigentliche Revolution — nicht noch mehr Pixel auf dem Datenblatt. Für Gaming, Streaming und mobiles Arbeiten gehört sie derzeit zu den besten Optionen ihrer Klasse. Unsere Gesamtbewertung: 9,4/10.
Technische Spezifikationen
| Erscheinungsdatum | 2025 |
|---|---|
| Prozessor | XREAL X1 Spatial Chip (~3 ms Motion-to-Photon) |
| Display | Sony Micro-OLED, 1.920 × 1.080 pro Auge, bis 120 Hz |
| Sichtfeld | 52° FoV |
| Helligkeit | bis 700 nits (Hersteller) |
| Dimming | Automatische elektrochrome Verdunkelung |
| Audio | Offene Lautsprecher in den Bügeln |
| Gewicht | ca. 82 g |
| Strom | kein interner Akku — Versorgung per USB-C DisplayPort Alt Mode |
| Kompatibilität | Windows, macOS, Android, Steam Deck, ROG Ally, Legion Go |
| Ergonomie | Verstellbare Bügel, medizinische Silikon-Nasenpads |
Design und Tragekomfort
Die XREAL 1S wiegt rund 82 g und setzt auf zurückhaltende Sonnenbrillen-Ästhetik — unauffällig im Zug, Café oder Hotel. Überarbeitete Feder-Scharniere, verstellbare Bügel und medizinische Silikon-Nasenpads sorgen für angenehmen Sitz auch über längere Sessions. Die automatische elektrochrome Verdunkelung passt Transparenz und Kontrast ohne manuelles Cover an.

Gaming mit Steam Deck, ROG Ally und Co.
Der X1 Spatial Chip hält das virtuelle Bild stabil, wenn der Kopf leicht mitbewegt wird — ideal für RPGs, Open World und Rennspiele am Steam Deck, ROG Ally oder Legion Go. Per USB-C erscheint das Handheld-Display wie ein großer Fernseher mit 120 Hz und hoher Schärfe.

XREAL 1S im Alltag — für wen lohnt es sich?
Reisende & Pendler
Im Zug, Flugzeug oder Hotel wird aus Smartphone oder Handheld ein privates Kino — ohne Sitznachbarn zu stören. Die automatische elektrochrome Dimmung passt den Kontrast an, ohne manuelles Cover.
Gaming mit Steam Deck & ROG Ally
Der X1-Chip hält virtuelle Bildschirme stabil — eine der stärksten Kombinationen für mobiles Gaming mit großem Bild und niedriger Latenz per USB-C.
Produktivität unterwegs
macOS und Windows erkennen die 1S als externes Display; mit XREAL-Software kommen räumliche Fenster dazu — ideal für Coworking, E-Mails und Code-Review.
Vergleich zur Air 2 Pro
Die Air 2 Pro bleibt die günstigere Alternative ohne X1-Chip. Wer arbeitet oder spielt, profitiert bei der 1S deutlich von stabilerer Darstellung — Details im Air-2-Pro-Review.
Bewertung im Detail
Unsere Bewertung
Basierend auf redaktioneller Analyse von Design, Features, Akku, Preis-Leistung und Alltagstauglichkeit.
Häufige Fragen zur XREAL 1S
Ist die XREAL 1S besser als die Rokid Max 2?
Für produktives Arbeiten und Software ja — der X1 Spatial Chip hält virtuelle Displays stabiler und XREAL bietet ausgereiftere Desktop-Modi. Für reines Entertainment punktet die Rokid Max 2 mit integriertem Dioptrienausgleich bis -6 und unkomplizierter Plug-and-Play-Nutzung.
Funktioniert die XREAL 1S mit dem Steam Deck?
Ja. Per USB-C verbindet sich die XREAL 1S in vielen Fällen ohne Treiber mit dem Steam Deck — eine der beliebtesten Kombinationen für mobiles Gaming mit großem virtuellem Bild.
Lohnt sich das Upgrade von der XREAL Air 2 Pro?
Wer primär Filme schaut, empfindet den Sprung als moderat. Wer arbeitet oder spielt, profitiert deutlich vom X1-Chip und der stabileren Darstellung — die Air 2 Pro bleibt die günstigere Alternative ohne X1-Technologie.
Ist die XREAL 1S für Brillenträger geeignet?
Je nach Sehschwäche sind Korrektureinsätze nötig. Anders als die Rokid Max 2 gibt es keinen integrierten Dioptrienausgleich — Kurzsichtige sollten Einsätze oder Kontaktlinsen einplanen.
Das könnte dich auch interessieren
AR-Brille9.4/10Rokid Max 2
Die Rokid Max 2 gehört zu den ausgereiftesten AR-Brillen am Markt — kein VR-Headset, sondern ein tragbares Großbild für Filme, Gaming und mobiles Arbeiten. Sony Micro-OLED, 75 g und Dioptrienausgleich bis -6 machen sie besonders für Kurzsichtige und Vielreisende interessant.
3,6(10)Zum Review →
AR-Brille9.2/10Even Realities G2
Die dezenteste AR-Brille 2026: monokulares Micro-LED-Display, kein Lautsprecher, keine Kamera — dafür 48h Akku, Echtzeit-Transkription in 30+ Sprachen und nur 36 Gramm. Für Produktivität und Privatsphäre.
3,6(128)Zum Review →
AR-Brille8.2/10Rokid Glasses
Die Rokid Glasses sind Rokids AR-Flaggschiff für Europa: In-Lens-Display beidseitig, Live-Übersetzung, Navigation und Multi-LLM-KI in nur 49g — direkte Konkurrenz zu Meta Ray-Ban Display und Even Realities G2.
3,6(128)Zum Review →