Platz 11 in unserem Ranking 2026
VITURE Pro 2 (2026)
Scharfes Micro-OLED, Dioptrien serienmäßig und Einstieg ab ~439 € — das neue Preis-Leistungs-Wunder?
Zuletzt aktualisiert:
Die VITURE Pro 2 ist eine leichte Display-Brille, die sich durch scharfes Sony-Micro-OLED, integrierte Dioptrien-Räder und einen attraktiven Einstiegspreis auszeichnet, wodurch sie sich für Filme, Handheld-Gaming und mobiles Großbild unterwegs eignet.

Pro
- Integrierte Dioptrien-Räder 0 bis −5,0 dpt pro Auge — viele Kurzsichtige ohne Korrektureinsätze
- Sony Micro-OLED Full HD, 120 Hz, bis ~1.600 nits — ungewöhnlich scharf über die Bildfläche
- Nur ca. 63 g, dünnerer Rahmen und mehrere Nasenpad-Größen — Fokus auf langen Tragekomfort
- Attraktiver Einstieg ab ~439 € — deutlich unter Beast und vielen etablierten Konkurrenten
- 50° Sichtfeld / ca. 146″ virtuelles Bild — stark für Filme und Handheld-Gaming
- Clip-in-Rahmen für Astigmatismus oder stärkere Korrektur im Lieferumfang-Konzept (Hersteller)
Contra
- Kein 3DoF / Spatial Anchoring — virtuelle Screens schwimmen mit dem Kopf mit
- Kein elektrochromes Dimmen wie bei XREAL Air 2 Pro — Umgebung ausblenden schwieriger
- Software-Ökosystem schlanker als XREAL Nebula — Fokus auf Spiegeln/Erweitern
- Konsolen und HDMI oft nur mit Dock/Adapter — Gesamtpreis steigt
- Kein Standalone, keine Kamera, keine KI in der Brille — reines Display
Technische Daten
| Hersteller | VITURE |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 6. August 2026 |
| Display | Sony Micro-OLED, 1.920 × 1.080 pro Auge, bis 120 Hz · 50° FoV — ca. 146″ virtuelles Bild (Hersteller) · bis ca. 1.600 nits (wahrgenommen, Hersteller) |
| Kamera | Keine Kamera |
| Video | Keine Kamera |
| Audio | Bügel-Lautsprecher |
| Mikrofone | Keine Mikrofone |
| Sprachsteuerung | KI über Host-Gerät (Smartphone-Apps / PC / Handheld) |
| Konnektivität | USB-C DisplayPort Alt Mode |
| Schutzklasse | keine IP-Angabe (Indoor) |
| Gewicht | ca. 63 g |
| Akku | kein interner Akku — Versorgung per USB-C vom Host |
| Design | Displaybrille / Visier-Formfaktor |
| Steuerung | kein 3DoF / 6DoF — reines Display-Mirroring |
| Barrierefreiheit | 0 bis −5,0 dpt je Auge, unabhängig einstellbar |
Deep Dive: XR im Alltag
Die XR-Brille im Review
Die VITURE Pro 2 ist VITUREs Antwort auf die Frage, was eine Display-Brille 2026 wirklich können muss — ohne den Anspruch eines Mixed-Reality-Headsets. Das Paket wirkt klar: Sony Micro-OLED mit bis ~1.600 nits, 120 Hz, 50° FoV — und vor allem Dioptrien-Räder von 0 bis −5,0, die vielen Kurzsichtigen separate Korrektureinsätze ersparen. Die Klarheit über das gesamte Sichtfeld und die serienmäßige Fokus-Korrektur sind die entscheidenden Kaufargumente in dieser Preisklasse.
Gegenüber der teureren VITURE Beast opfert die Pro 2 Sichtfeld, Spatial-Features und elektrochromes Dimmen. Dafür wiegt sie nur rund 63 g, nutzt Standard-USB-C statt Magnetstecker und startet auf Amazon.de oft ab ~439 €. Stärken liegen bei Film und Gaming (Steam Deck, Konsolen mit Dock); als reines Arbeitsdisplay mit kleinem Text ist sie zurückhaltender. Bei langen Sessions kann am Bügel Wärme entstehen — Budget-Bauweise statt Premium-Metall.
Wer elektrochromes Dimmen, X1-Stabilität oder Multi-Monitor-Software priorisiert, bleibt bei XREAL Air 2 Pro oder 1S. Wer ein scharfes, leichtes Privatkino für Film und Handheld sucht und kurzichtig ist, findet in der Pro 2 eines der überzeugendsten Angebote der Einstiegsklasse.
Fazit: Die VITURE Pro 2 trifft 2026 den Nerv der Display-Brillen-Käufer: scharfes Bild, integrierte Dioptrien-Korrektur und attraktiver Einstieg ab ~439 € bei nur 63 g. Für Spatial Features und Maximal-Immersion bleiben Beast und XREAL 1S stärker; für mobiles Kino und Handheld-Gaming gehört die Pro 2 auf die Shortlist. Unsere Bewertung: 8,4/10.
Die Besonderheit: Schärfe ohne Extra-Einsatz
Viele Display-Brillen scheitern im Alltag an derselben Stelle: Text und Menüs wirken am Rand weich, der Sweet Spot ist klein, und Kurzsichtige brauchen oft teure Korrektureinsätze. Genau hier setzt die VITURE Pro 2 an — und genau deshalb wirkt sie in der Einstiegsklasse so überzeugend.
Über jedem Auge sitzt ein eigenes Dioptrien-Rädchen (0 bis −5,0 dpt). Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten in derselben Preisklasse: Fokus einstellen, ohne sofort Optiker-Einsätze zu kaufen. Für viele Kurzsichtige ist das der Unterschied zwischen „interessant auf dem Papier“ und „wirklich alltagstauglich“.
Dazu kommt das Gewicht von rund 63 g, ein dünnerer Rahmen, Bügel in drei Stufen und mehrere Nasenpad-Positionen. Bei langen Sessions kann am rechten Bügel Wärme entstehen; Stärken liegen eher bei Film und Gaming als bei längerer Büroarbeit mit kleinem Text.
Display und Bildqualität
Technisch bleibt die Pro 2 eine klassische USB-C-Displaybrille: Sony Micro-OLED mit Full HD pro Auge, bis 120 Hz und bis etwa 1.600 nits wahrgenommener Helligkeit. Das virtuelle Bild entspricht laut Hersteller rund 146 Zoll bei 50° Sichtfeld — kleiner als bei der VITURE Beast, dafür oft ungewöhnlich scharf über die gesamte Fläche.
UltraClarity 3.0 und Birdbath-Optik zielen darauf, nicht nur die Bildmitte zu retten — weniger „Tunnel-Schärfe“, mehr nutzbares Sichtfeld für UI und Text. Wer maximale Immersion und 3DoF will, schaut weiter zur Beast oder zur XREAL 1S. Wer ab etwa 439 € ein privates Großbild für Filme und Handheld-Gaming sucht, landet hier.
Alltag: Film, Pendeln, Handheld-Gaming
Die Pro 2 ist kein Mixed-Reality-Headset und keine KI-Brille mit Kamera. Sie spiegelt oder erweitert den Bildschirm von Smartphone, Notebook, Steam Deck oder Konsole — privat, ohne dass Mitreisende mitlesen. Typische Einsatzszenarien: Hotelzimmer, Zug und Couch, wenn der Fernseher stört oder fehlt.
Für Konsolen und manche Setups ist oft ein Dock oder Adapter nötig (VITURE Mobile Dock / Mini) — das treibt den Gesamtpreis um etwa 90–120 €. Geräte mit DisplayPort-fähigem USB-C starten dagegen oft plug-and-play.
Vergleich: Pro 2 vs. XREAL Air 2 Pro
Für viele deutsche Käufer ist der greifbare Vergleich die XREAL Air 2 Pro: etabliert, elektrochromes Dimmen in drei Stufen, starkes Ökosystem — aber ohne integrierte Dioptrien-Räder und oft spürbar teurer (ab ~599 €). Die Pro 2 kontert mit Einstieg ab ~439 €, geringerem Gewicht, ~1.600 nits und Sehkorrektur serienmäßig. XREAL punktet bei Dimmen und Software; VITURE bei Klarheit direkt aus der Box.
Wer noch mehr Dioptrien-Spielraum oder Entertainment-Fokus will, vergleicht zusätzlich die Rokid Max 2 (Dioptrien bis ca. −6, ab ~339 €). Wer Spatial Computing und stabile Fenster im Raum priorisiert, bleibt bei XREAL 1S / One-Linie oder der Beast (ab ~699 €). Die Pro 2 zielt klar auf: scharfes, leichtes Privatkino — ohne Feature-Overkill.
Für wen lohnt sich die Pro 2?
Interessant, wenn Kurzsichtigkeit ohne Extra-Einsätze Priorität hat, 63 g und Tragekomfort zählen und Filme sowie Handheld-Gaming wichtiger sind als ein maximaler AR-Feature-Katalog.
Eher nicht, wenn 3DoF, Multi-Monitor-Spatial oder ein volles Software-Ökosystem wie bei XREAL Nebula Pflicht sind — oder elektrochromes Dimmen. Dann sind Air 2 Pro, 1S oder Beast die klareren Alternativen.
Mehr Einordnung zu Display-Brillen findest du im XR-Brille-Ratgeber und im Blog-Überblick zur Pro 2.
Bewertung im Detail
Unsere Bewertung
Basierend auf redaktioneller Analyse von Design, Features & Technik, Akku, Preis-Leistung und Alltagstauglichkeit.
Häufige Fragen zur VITURE Pro 2
VITURE Pro 2 oder XREAL Air 2 Pro — welche kaufen?
Die Pro 2 punktet mit integrierten Dioptrien-Rädern, geringerem Gewicht (~63 g) und einem niedrigeren Einstieg (ab ~439 € vs. Air 2 Pro ab ~599 €). Die XREAL Air 2 Pro bietet elektrochromes Dimmen und ein reiferes Zubehör-/Software-Ökosystem. Wer kurzichtig ist und vor allem Filme sowie Handheld-Gaming will, greift zur Pro 2; wer Dimmen und XREAL-Ökosystem priorisiert, bleibt bei der Air 2 Pro.
Brauche ich Korrektureinsätze für die VITURE Pro 2?
Viele Kurzsichtige bis etwa −5,0 Dioptrien können die Räder pro Auge einstellen und ohne Einsätze auskommen. Bei Astigmatismus oder stärkerer Fehlsichtigkeit empfiehlt sich der Clip-in-Rahmen bzw. individuelle Korrektur — genau wie bei anderen Display-Brillen.
Funktioniert die VITURE Pro 2 mit dem Steam Deck?
Ja — per USB-C mit DisplayPort Alt Mode erscheint sie in vielen Fällen direkt als externes Display. Für HDMI-Konsolen und manche Setups brauchst du ein VITURE-Dock oder einen passenden Adapter (etwa 90–120 € extra).
VITURE Pro 2 oder VITURE Beast?
Die Beast zielt auf maximale Bildqualität, größeres Sichtfeld und eingebautes 3DoF — bei höherem Preis (ab ~699 €) und Gewicht. Die Pro 2 ist die leichtere, günstigere Alltagswahl (ab ~439 €) für scharfes Privatkino ohne Spatial-Anspruch.
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