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GoSight P1 auf der IFA 2026: Neue AR-Brille setzt auf Full-Color-Display und wechselbaren Akku

Binokulares Micro-OLED, 12-MP-Kamera und KI im Sichtfeld — erste Einordnung der IFA-Premiere

Zuletzt aktualisiert:

Veröffentlicht: 5. September 2026

GoSight P1 auf der IFA 2026: binokulares Micro-OLED, 105″ virtuelles Bild, wechselbarer Akku und KI-Funktionen. Specs, Messestand und Verfügbarkeit.

Schlanke transparente AR-Brille mit dezentem HUD-Licht in den Gläsern auf neutralem Messe-Hintergrund

Mit der GoSight P1 zeigt sich auf der IFA 2026 eine neue AR-Brille, die digitale Inhalte direkt ins Sichtfeld legt. Im Mittelpunkt stehen ein binokulares Micro-OLED-Display, transparente Waveguide-Optik und ein wechselbares Akkusystem. Die P1 gehört damit zu den jüngsten Modellen in unserer Smart Glasses-Übersicht und verbindet klassische AR-Anzeige mit Kamera, Mikrofon und KI-Funktionen in einem Gehäuse.

GoSight präsentiert die Brille erstmals öffentlich in Berlin — Stand H5.2-429, Messezeitraum 4. bis 8. September 2026. Preis, Crowdfunding-Termin und EU-Verfügbarkeit stehen noch aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • GoSight P1: binokulare Full-Color-AR-Brille mit Micro-OLED und Waveguide-Optik
  • Display: zwei 0,3″ Micro-OLED, virtuelles Bild entspricht rund 105 Zoll aus sechs Metern, 60 Hz
  • Akku: interner Bridge-Akku plus wechselbares externes Modul — System soll beim Tausch aktiv bleiben
  • Gewicht: Zielwert rund 69 g, Lichtdurchlässigkeit über 85 Prozent
  • Kamera: 12 MP, Live-Viewfinder im Display, sichtbare Aufnahme-LED und optionale Abdeckung
  • KI: Übersetzung, Texterkennung, Objekterkennung, Teleprompter, Meeting-Notizen, Navigation
  • Verfügbarkeit: IFA-Demo, kein Verkaufsstart in Deutschland — Details folgen über gosightai.com

IFA 2026: Was GoSight mit der P1 zeigen will

Die IFA Berlin 2026 bündelt Smart Glasses stärker als frühere Ausgaben. Neben etablierten Namen wie RayNeo oder iFLYTEK tritt GoSight mit der P1 als neuer Anbieter auf. Das Zielbild: Full-Color-AR soll nicht nur in Demos funktionieren, sondern lang genug am Kopf bleiben, um im Alltag relevant zu werden.

GoSight setzt dafür auf ein integriertes System statt isolierter Specs. Display, Optik, Akku, Kamera und Audio sollen zusammenpassen — von Navigationshinweisen über Live-Untertitel bis zum Sucher für Fotos. Wer die Messe-Landschaft vorab sortieren will, findet einen Überblick in unserer IFA-2026-Vorschau.


Binokulares Full-Color-Display

Die GoSight P1 nutzt zwei 0,3-Zoll-Micro-OLED-Displays. Zusammen mit einer transparenten Array-Waveguide-Optik entsteht ein virtuelles Bild, das einer Leinwand von rund 105 Zoll aus sechs Metern Entfernung entspricht.

Die Bildwiederholrate liegt bei bis zu 60 Hertz. Die Helligkeit passt sich automatisch an die Umgebung an. GoSight arbeitet mit GlaxReality an der Optik und will Regenbogen-Artefakte, Gitterstrukturen und Lichtleck nach außen reduzieren.

Damit ordnet sich die P1 klar bei AR-Brillen ein. Die reale Umgebung bleibt sichtbar, während digitale Informationen eingeblendet werden. Anders als reine Display-Brillen wie die RayNeo GT Max oder XREAL 1S zielt GoSight auf echte Einblendung in die Umgebung, nicht nur auf einen privaten Großbildschirm.


Wechselbarer Akku für längere Nutzung

Ein besonderes Merkmal ist die Stromversorgung. Die Brille besitzt einen internen Bridge-Akku und ein zusätzliches externes Akkumodul. Das externe Modul lässt sich während der Nutzung tauschen, ohne dass das System herunterfahren soll.

GoSight adressiert damit ein bekanntes Problem von AR-Brillen: Full-Color-Displays ziehen viel Strom. Bei fest verbauten Akkus endet die Session oft mit Absetzen und Laden. Mit geladenen Ersatzmodulen und optionaler Ladebox soll die P1 längere Tage abdecken.

Konkrete Laufzeiten, Tauschzeiten und welche Funktionen beim Wechsel weiterlaufen, veröffentlicht GoSight vor dem Crowdfunding unter definierten Testbedingungen. Auch die praktische Alltagsdauer bleibt abzuwarten.


Gewicht und Optik: Brille statt Headset

Trotz Displaytechnik soll die P1 rund 69 Gramm wiegen. Die Optik erreicht laut Hersteller eine Lichtdurchlässigkeit von mehr als 85 Prozent. Wenn das Display aus ist, soll die Fassung möglichst wie normale Brillengläser wirken.

Für unterschiedliche Lichtverhältnisse sind austauschbare polarisierte Sonnengläser vorgesehen. Sechs Farb- und Finish-Kombinationen sind geplant. Finaler Umfang kann je nach Markt variieren.


12-Megapixel-Kamera mit Live-Sucher

Die P1 trägt eine 12-MP-Kamera entlang der Blickachse. Fotos und 1080p-Video lassen sich aus Trägerperspektive aufnehmen. Das Kamerabild erscheint gleichzeitig im binokularen Display — das Display dient damit als Sucher.

GoSight plant eine hardwaregebundene LED, die bei aktiver Kamera leuchtet. Wird die Anzeige verdeckt oder beeinträchtigt, soll die Kamera stoppen. Eine optionale physische Abdeckung ergänzt das für sensible Umgebungen.

Themen wie sichtbare LEDs und Kamera-Nutzung im öffentlichen Raum ordnen sich an Datenschutz bei Smart Glasses an. Für Deutschland bleiben Hausrecht, Einwilligung und Transparenz gegenüber Dritten relevant, sobald Kameras im Alltag auftauchen.


KI-Funktionen direkt in der Brille

Neben AR setzt GoSight auf praktische KI-Anwendungen: Live-Untertitel und Übersetzung im Gespräch, Foto-Übersetzung, Objekterkennung, Teleprompter, Meeting-Notizen, Sprachassistent und Navigation für Fuß- und Radwege.

Open-Ear-Lautsprecher liefern Audio für Anrufe, Medien und gesprochene Hinweise. Die Umgebung bleibt hörbar. Verfügbare Features können je nach Softwareversion, Region, Sprache und Netzwerk variieren.

Die P1 zeigt, wie eng sich KI-Brillen und AR-Brillen inzwischen berühren. Eine klassische Audio-KI-Brille wie die HTC Vive Eagle kommt ohne Bild im Glas aus. Die P1 hat ein integriertes Display und ist deshalb AR-Brille — nutzt aber dieselbe Werkzeugkiste aus Kamera, Mikrofon und Cloud-KI. Mehr zum IFA-Start der Eagle: HTC Vive Eagle News.


AR-Brillen mit ähnlichen Specs: Was heute schon kaufbar ist

Die GoSight P1 ist noch nicht bestellbar. Wer ein vergleichbares Profil sucht — Display im Sichtfeld plus Kamera und KI — findet auf dem Markt bereits Alternativen.

Die Rokid Glasses kombinieren Micro-LED-HUD, 12-MP-Kamera, Übersetzung und Navigation in einer ähnlich hybriden Kategorie. Die RayNeo iO setzt auf ein leichtes HUD mit KI-Assistent, Teleprompter und Übersetzung — IFA-Neuheit mit Verkaufsstart ab September 2026.

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Noch kein Verkaufsstart in Deutschland

Die GoSight P1 ist derzeit nicht regulär erhältlich. Auf der IFA 2026 können Besucher die Brille am Stand H5.2-429 testen.

GoSight hat keinen konkreten Verkaufspreis und keinen festen Starttermin für Deutschland genannt. Crowdfunding-Zeitplan, finale Specs, unterstützte Märkte und Lieferfenster folgen über gosightai.com. Technische Zielwerte können sich bis zum Marktstart noch ändern.


Fazit

Die GoSight P1 ist vor allem wegen der Kombination aus binokularem Full-Color-Display und wechselbarem Akku interessant. Das Konzept zielt auf längere Nutzung bei vergleichsweise leichtem Design und einer Optik, die auch ohne aktives Display unauffällig bleiben soll.

Auf der IFA 2026 gehört die P1 zu den spannenderen neuen AR-Brillen. Entscheidend werden Akkulaufzeit im Alltag, Tragekomfort, Displayqualität und Geschwindigkeit der KI-Funktionen. Ein Verkaufsstart für Deutschland steht noch aus.


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